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Aus: Generalanzeiger/Autor: Mario Quadt

Aus nach 85 Jahren

Vom Kunstwerk bis zum Kruzifix:
Die Pallottiner verlassen Rheinbach und bieten 150 Erinnerungsstücke zum Kauf an

Gefasst wirkt Jürgen Wünsch, dabei ist seine stille Trauer immens. „Der Abschied fällt uns sehr schwer, aber er ist leider nicht zu ändern“, sagt der Verwaltungsleiter der Pallottiner-Kommunität Rheinbach. Nur noch wenige Tage, dann räumt er sein Büro im Hermannianum an der Koblenzer Straße. Doch bevor die Pallottiner nach über 85 Jahren seelsorgerischen und schulischen Wirkens Rheinbach verlassen, geben sie allen die Gelegenheit, sich ein bleibendes Stück Pallotti zu sichern: Etwa 150 Erinnerungsstücke sind ab Sonntag, 29. November, in der Aula der Kommunität ausgestellt – darunter allerlei Kunstwerke von Pater Ludwig, Erinnerungsbände von Pater Liedtke, Kreuze, Bilder und vieles mehr.

Auf einer langen Tischreihe sind die Memorabilia der Pallottiner aufgebaut. Auf den ersten Blick ins Auge fallen die Kunstwerke des im März 2018 verstorbenen Pallottiner-Paters Franz-Josef Ludwig. Im Rheinbacher Stadtbild sind seine Bronze-skulpturen allgegenwärtig, so etwa an den Brunnen am Lindenplatz und am Bürgerhausplatz und am Wormersdorfer Dorfplatz. In vielen Häusern der Glasstadt gibt es Ludwigs Engelchen aus Ton mit ihren typischen Augen, Haaren und Mündern, die Ludwig selbst „so etwas wie mein Markenzeichen“ nannte. Kein Wunder also, dass die in der Aula angebotenen Engel aus Ton in Gestik und Mimik der Heiligen Familie, einem weiteren Werk von Pater Ludwig, nicht unähnlich sind. Mit 75 Euro ist das ausdrucksstarke Oeuvre aus den Händen von Pater Ludwig ausgepreist – mehr als ein Schnäppchen an dem vom Onlinehandel ausgerufenen „Black Friday“. An der großen prachtvollen Tonfigur eines verträumt sinnierenden Kindes ist ein blaues Preisschild mit der Aufschrift 300 Euro zu finden. „Es ist schwer, einen Preis festzulegen“, findet Wünsch. „Jeder soll das geben, was er meint“, sagt er. Die Gegenstände können somit nach eigener Bewertung als Spende für das Jugendzentrum Mbaukwu der Pallottiner im Süden Nigerias erworben werden

Kunstgegenstände aus Bronze, Kreuze – mit und ohne Korpus –, Bücher, Schallplatten, CDs und sogar eine Handvoll respektabler Schülerkunstwerke aus dem Vinzenz-Pallotti-Kolleg (VPK) warten jetzt auf Abnehmer. Was aus dem Hermannianum und den umliegenden Kloster- und Schulgebäuden wird, ist noch nicht klar. Das Provinzialat der Pallottiner steht dazu aktuell noch in Verhandlungen mit Interessenten. Fest steht nur: Am Samstag, 6. Februar 2021, verabschiedet sich die Ordensgemeinschaft mit einem Gottesdienst in der Pallottikirche aus Rheinbach. Im Januar 1935 kam sie – mit zwei Patres und sechs Brüdern. Das Erzbistum Köln wollte sein Konvikt „Collegium Hermannianum“ veräußern und verkaufte es den Pallottinern. Sie übernahmen das Konvikt, das damals 88 Schüler zählte. Dernbacher Schwestern, dann Schönstatt-Schwestern leiteten die Küche. Da das Gebäude auf 160 Schüler ausgelegt war, nutzte die Gemeinschaft die leerstehenden Räume für die philosophische Ausbildung ihrer Studenten, da die Häuser in Olpe und Limburg damals aus allen Nähten platzten. Von 1935 bis 1937 beherbergte das Hermann-Josef-Kolleg, wie es jetzt genannt wurde, 115 Studenten. Auf Druck des NS-Regimes musste die Philosophische Hochschule geschlossen werden. Die Bombardierungen Rheinbachs zum Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörten auch Teile des Hermann-Josef-Kollegs. Die Trümmer wurden später zu einem Hügel aufgeschüttet, auf dem 1949/50 die Marienkapelle erbaut wurde. Nach dem Krieg zog das Konvikt in das ehemalige Finanzamt an der damaligen Tomburger Straße, wo es als „Konvikt St. Albert“ bis ins Jahr 1967 bestand. 2009 schloss das Internat der Pallottiner, im Juli 2016 das VPK. „Ich habe schon alles abgewickelt – vom Internat bis zur Schule“, sagt Wünsch. Seit insgesamt 18 Jahren ist er als Verwaltungsleiter der Glaubensgemeinschaft tätig. „Wir hätten gerne einen großen Basar und ein großes Fest zum Abschied gemacht“, berichtet er. Darum sei es den Pallottinern so wichtig, dass sich jeder ein Erinnerungsstück sichern könne.

Verkauf mit Abstand und Termin

Am Sonntag beginnt der Verkauf der Memorabilia Nicht alle Erinnerungsstücke können in der Aula aufgebaut, respektive gleich mitgenommen werden, berichtet Jürgen Wünsch. Deshalb bieten die Pallottiner mehrere Möglichkeiten an, die Gegenstände in Augenschein zu nehmen: Am Sonntag, 29. November, und den darauf folgenden drei Sonntagen können die Besucher des Gottesdienstes in der Pallottikirche (jeweils 9.30 Uhr) die Stücke anschauen und erwerben. Ab Dienstag, 8. Dezember, können auch Termine an der Pforte der Pallottiner unter ☏ 02226/8007-0 ausgemacht werden. Und: Besichtigungen sind zusätzlich jeweils dienstags bis donnerstags von 9 bis 11.30 Uhr möglich. Die Anzahl der Besucher ist auf fünf und die Zeit auf 20 Minuten begrenzt. qm

Liebe Freunde der Pallottikirche in Rheinbach,Freundeskreis Logo

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Pallottikirche

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Die Freunde der Pallottikirche sind aufgerufen, sich mit einer Idee zu einem kleinen Beitrag zu melden*. Welche ist meine Verbindung zu dieser Kirche, die so lange das Gesicht des Vinzenz-Pallotti-Kollegs war und seit mehr als 50 Jahren mit dem Stadtbild von Rheinbach untrennbar verbunden ist? Willkommen sind Anekdoten und Erlebnisse genauso wie persönliche Gedanken zur Pallottikirche. Interessant sind auch Berichte oder Bilder zur Entstehung und Geschichte des Bauwerks. Sodass eine Hommage entsteht, die dieser Kirche angemessen ist und unserer Meinung nach zusteht. 

Es wäre schönDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 * Rückmeldungen bitte an Stefan Heuel (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

 

GA Jugend Für Pallotti

Zum Vergrößern auf das Bild klicken 

Seit Jahrzenten erleben Generationen von Schülern ihren ersten und ihren letzten Schultag in der Pallottikirche. Doch ihr Wert für die Jugend geht noch weit über Schulgottesdienste hinaus: Als Kulturzentrum und religiöser Begegnungsort ist sie in Rheinbach kaum wegzudenken. Nun soll die Kirche entweiht und im Anschluss verkauft werden. Dann wäre sogar ein Abriss möglich - für uns eine Katastrophe!

Das Stadtbild wird von der besonderen Architektur der Pallottikirche schon seit ihrer Weihung im Jahr 1972 geprägt. Durch ihre einzigartige Atmosphäre ist sie ausgezeichnet geeignet für Konzerte, wie beispielsweise das traditionelle Adventskonzert, Lesungen und andere Veranstaltungen. In den vergangenen Jahren wurde diese besondere Atmosphäre für kreative, spirituelle und ökumenische Projekte unter Beweis gestellt.

Die Kirche ist schon seit langem ein Identifikationszeichen Rheinbachs und des ehemaligen Vinzenz-Pallotti-Kollegs. Sie verkörpert prägende Schul- und Stadtgeschichte auf einmalige Art und Weise. Auch wenn die Zukunft der Kirche noch nicht feststeht und vielleicht nicht in unserer Hand liegt, wollen wir uns öffentlich für ihre Fortbestehen einsetzen und dem Verein „VPK – Viel Platz für Kultur“ bei seinem Vorhaben „Dritter Ort“ (vom Land geförderten Kulturstandort) helfen.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift für unsere Petition „Jugend für Pallotti“! (Die Unterschriftenliste steht unten zum Download bereit, weiterhin alle Infos zur Unterstützung der Iniatiative) >>> Direkt zur Petition <<<

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Downloads: Info-Plakat | Unterschriftenliste | Kunst-Plakat

 

VPK 9 2020 18

Nachdem über die früheren Internatsgebäude im Wortsinne bereits Gras gewachsen ist (sogar die Pappeln, die früher zwischen Sportplatz und dem Weg zum Kapellchen standen, wachsen unbeugsam wieder mit voller Kraft in die Höhe), wartet nun auch auf die Schulgebäude schon der Abrissbagger. Ein trauriger und guter Anlass, unser altes Gymnasium in seinem wohl letzten Herbst noch einmal zu zeigen: Zum Abschied hier einige frische Eindrücke vom ehemaligen Pallotti-Campus. Man beachte die Schülerkunst auf dem alten Schwimmbad!

Stefan Heuel

 

Festival frei Haus: Musik- und Literatur-Auftritte in den Garten bestellen

Am 29. August findet die Aktion „VPK auf Bestellung – Ein Festival kommt zu dir“ des Vereins „Viel Platz für Kultur“ statt. Bestellungen sind ab sofort möglich

Ein Kultur-Festival der etwas anderen Art: „VPK auf Bestellung – Ein Festival kommt zu dir“ heißt die neue Aktion des Rheinbacher Vereins „Viel Platz für Kultur“. Der Name ist Programm: Für den 29. August können alle, die in Rheinbach und Umgebung wohnen, sich Auftritte von Musikern und Künstlern nach Hause bestellen. Das Programm umfasst diverse Musikstile von Indie-Pop über Schlager bis Klassik, Improvisationstheater und Slam Poetry. Mit dabei sind etwa die Ex-Pallotti-Schüler Peter Licht und Lasse Samström, die Formation „Organic Universe“ des Rheinbacher Musikschulleiters Peter Protschka und Lokalmatador „SchlagerGotti“. Über die Webseite kann ein Künstler nach Wahl für den 29. August in der Zeit von 11:30 bis 19:30 Uhr für einen 30-Minuten-Auftritt bestellt werden. Alle Informationen zur Aktion, den Bestellmöglichkeiten und Anforderungen an den Auftrittsort gibt es unter www.vielplatzfuerkultur.de

Pallottiner wollen verkaufen

 

  (Vergrößern durch Klick auf das Bild)

P. Karl Schmickler ist mit 80 Jahren im Limburger Missionshaus der Pallottiner gestorben. Vielen von uns ist "Pater Karl" bestens bekannt aus seiner Rheinbacher Zeit in den 70er und 80er Jahren, und mit manchen seiner früheren Wegbegleiter gab es viel später ein Wiedersehen auf seiner letzten großen Station in der Meraner Casa Pallotti. Nach dieser Zeit verließ ihn das Glück; gesundheitlich hatte er seitdem schwer zu kämpfen.

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Umso schöner, dass er im Juli 2019 noch sein Goldenes Priesterjubiläum feiern durfte, was sehr viele Gäste nach Limburg zog und für die dortigen Pallottiner ein großer Festtag wurde. Karl Schmickler hatte viele bekannte, aber auch unbekannte Talente: Er zeichnete gern und sehr gut; er erreichte die Herzen der Menschen und konnte fast verwaiste Gotteshäuser in Orte des Lebens verwandeln - so auch als langjähriger Pfarrer in Hamburg. Besonders mit jungen Menschen kam er auf seine leise, authentische Weise sehr gut zurecht: sein Bild vom Menschen und sein Gottesverständnis kann man nur als ansteckend bezeichnen. Oft auch im Alleingang ließen ihn sein Wille und seine Ausdauer Dinge schaffen, die ihm zeitlebens viel Bewunderung einbrachten.

Auf seiner letzten Station in Limburg war er auf Intensivpflege angewiesen. In Begleitung der Leiterin der Pflegestation, Frau Annegret Baldus, des Rektors P. Leo und seines Freundes P. Eckhard Kücking hat er sich am 8. Mai 2020 am frühen Abend auf den Weg gemacht.

Danke für alles, Karl

Informationen zur Beisetzung im Totenbrief der Pallottiner für den Verstorbenen.

Für den Freundeskreis/Fotos
Stefan Heuel 

Aus gegebenem Anlass sind die Bücher über P. Schmickler als eBook frei zum Download verfügbar:

   

Aus gegebenem Anlass: Im Jahr 1988 besuchte der damalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung das Vinzenz-Pallotti-Kolleg. Zu sehen auf den Fotos u.a. mit dem Rektor des VPK, P. Dr. Rolf Erhard und Lehrer Dr. Kollmann.   

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Gedanken eines Freundeskreis-Mitglieds zur aktuellen Situation:

Das Coronavirus hält uns gefangen. Die Zahl der Infizierten steigt immer noch und macht Angst. Das öffentliche Leben wird heruntergefahren, - so nennt man das. Geschäfte, Restaurants, Kinio und Theater, Schulen und Kirchen werden geschlossen. Es gibt Ausgangssperren. So eine Situation habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt. Das Ganze bringt viele Fragen, auch Probleme, regt aber auch zum Nachdenken und Handeln an.
Familien finden einmal Zeit für ein Miteinander. Viele, die im Augenblick nicht zur Arbeit gehen, engagieren sich für Kranke und Alte. Jugendliche melden sich zur Hilfe in der Landwirtschaft, eine Fußballmanschaft spendet Geld. Corona hält uns gefangen, motiviert aber auch zu Aktivitäten auf Feldern, die in der Hektik des normalen Alltags oft brach liegen. Corona wird so auch zu einer Chance im Leben. Ist das nicht vielleicht ein Anstoß, den Gott uns geben will? Ich glaube es. Beten wir darum für alle, die sich für andere engagieren, aber auch für die vielen, die sich große Sorgen machen für die Zukunft.

Mit den besten Wünschen
P. Eckhard Kücking SAC 

Verwunschen

Das habe ich gestern auf meinen "Wanderungen durch die Mark Rheinbach" am Eingang zum ehemaligen Pallottistadion entdeckt.
Die meisten unserer Ehemaligen kommen ja dort nicht mehr vorbei, daher könnte ich mir vorstellen, dass dieses Bild noch manchen ein Lächeln aufs Gesicht zaubert ...

Rolf Greiff

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Wir möchten unser VPK angemessen in Erinnerung halten und bitten um Eure Spende, die 1:1 in die ehrenamtliche Organisation des "Freundeskreis Pallottistraße 1" fließt.

Großer Dank ! an die Spender:
Christoph, Jutta, Meinolf, Jutta, Christoph, Rainer, Magnus, Richard, Bernhard, Peter, Martin, Winfried, Volker, Hans, Frank, Stephan, Anonymus, Rolf, Godehard, Daniel, Stephan, Stefan

Männer, traut Euch!

In fast jedem Jahrgang gibt es ihn. Oder sogar mehrere: Absolventen des VPK, die "den Laden zusammenhalten" wollen und dafür sorgen, dass es so etwas wie Klassentreffen oder andere Begegnungen der ehemaligen Schulkameraden gibt.

Meldet Euch, hier seid ihr in bester Gesellschaft:

MaildaresseFreundeskreis

Abschiedstag vom VPK 2.7.2016

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Ehemaligentreffen 2016

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Ehemaligentreffen 2017

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